Kinesiotaping


Aku – Medi – Dolo – Chiro – Kinesio – Taping…Sicher gibt es noch mehr Namen, die jedoch letztendlich alle das Gleiche meinen: Eine erstaunlich effektive Form der Schmerz-Therapie bestehend aus bunten Klebe-Bändern (Tapes), die auf eine bestimmte Art auf die Haut geklebt werden.

Über den Leistungs-Sport kam die Kinesiologie als innovative Idee des Japaners Kenso Kase erst vor wenigen Jahren nach Deutschland. Heute hat das Taping auch in den Alltag Einzug gehalten und ist aus der Therapie gar nicht mehr wegzudenken.

Tapes beeinflussen das neurologische und das Gefäß-System und unterstützen die Muskulatur sowie die Drainage der Lymphe. Ich verwende die Tapes, um Schmerzzuständen des Bewegungsapparates zu therapieren entgegenzuwirken. Abhängig davon, wie die Tapes aufgebracht werden, wirken sie steigernd oder senkend auf die Spannung in den Strukturen unter der Haut. Neben der Stabilität entsteht durch das angebrachte Tape an der jeweiligen Körperstelle ein ständiger Massageeffekt für das darunter liegende Gewebe. Daraus ergeben sich die Schmerzlinderung bzw. bessere Heilung durch Entlastung der Strukturen, Schmerzreduktion durch Unterstützung, verbesserter Lymphabfluss und bessere Blutversorgung des Gebietes. Die Indikationen für ein Taping sind vielfältig. Beispiele sind:

• Wirbelsäulenbeschwerden
• Bandscheibenvorfall
• Skoliosen
• Ischiasschmerzen
• Lumbalgie (Hexenschuss)
• Verspannungen
• Fersensporn
• Schulter-Arm-Bein-Knie-Hüftprobleme

Das Tape bleibt mehrere Tage auf der Haut und entfaltet seine Wirkung. Es kann ggf. nach einigen Tagen erneuert werden. Sie können duschen und Ihren Alltag trotz des Tapes ganz normal bestreiten.

Ich nutze das Taping oft in Verbindung mit anderen Therapien. Ob ein Tape für Sie und Ihre Beschwerden sinnvoll ist, entscheide ich nach der Anamnese bzw. im Anschluss an eine Behandlung.